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Pferdehaftpflicht kündigen wenn das Pferd verstorben ist

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Jeder Pferdebesitzer sollte über eine Pferdehaftpflichtversicherung für seinen Vierbeiner verfügen, da dieser mit Erwerb des Pferdes auch voll haftbar für dieses ist. Durch die Kraft eines Pferdes können hier schnell große Summen bei einem Schadensfall entstehen. Was gilt es jedoch, beim Todesfall des Pferdes zu beachten?

Im Normalfall besteht bei vielen Pferdehaftpflicht Policen eine drei-monatige Kündigungsfrist zum Vertragsablauf. Wird diese nicht fristgerecht gekündigt, läuft die Versicherung automatisch für ein weiteres Jahr weiter. Beim Todesfall des Pferdes kann die Pferdehaftpflicht aufgrund von Risikowegfall fristlos gekündigt werden. Schließlich kann ein Pferd, das schon gestorben ist, keinen Schaden mehr anrichten.

Wichtig dabei ist es, die Versicherung umgehend zu benachrichtigen. Die Pferdehaftpflicht muss schriftlich gekündigt werden. Je nach Versicherung erfolgt die Kündigung ab dem Tag der Kenntnisnahme über den Tod des Tieres oder sogar ab dem tatsächlichen Todestag. Damit der Eingang der Kündigung nachgewiesen werden kann, sollte das Schreiben stets per Einschreiben-Rückschein verschickt werden. Außerdem muss eine offizielle Bescheinigung über den Tod mit Datum des Todes eingereicht werden. Diese wird in der Regel vom Tierarzt ausgestellt.

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